News/Projekte
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Hier finden Sie unsere Aktivitäten in den Jahren 2003 und 2002

12. November 2003
Der zweite Teil unserer Ausstellung " Leben unter dem Hakenkreuz" wurde am 8. November eröffnet.

12. November 2003
Frau Maria Thomas-Rijke legt zur Erinnerung an ihren Mann einen Gedenkstein nieder.


1. Oktober 2003
" Drei Fliegen mit einer Klappe" Rotenburger Rundschau berichtet über das Lager in Sandbostel.

25. September 2003
Zur dritten Auflage: Bz-Gespräch mit den Autoren des Buches " Stalag X B Sandbostel..

23. September 2003
"Besser tote Eltern als feige Eltern". Lesung mit Cornelia Schmalz-Jacobsen.

11. September 2003
Kinder von "Don Camillo und Peppone"-Autor besuchen Lager Sandbostel.

10. September 2003
Ehemaliger Kriegsgefangener des früheren Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers zu Gast beim Gedenkstättenverein.

5. September 2003
Ehemalige KZ-Häftlinge besuchen Lager und Kriegsgräberstätte Sandbostel. Zeitungsartikel

18. Mai 2003
Die New Yorker Zeitung "Aufbau" berichtete am 15. Mai über die geplante Gedenkstätte in Sandbostel. Hier können Sie den Artikel nachlesen.

2. Mai 2003
" Es war seit langer Zeit ein Traum von mir"
67-jährige Polin besucht zum ersten Mal das Grab ihres Vaters in Parnewinkel .

29. April 2003
Am 29. April fand unsere Gedenkveranstaltung anlässlich des 58.Jahrestages der Befreiung des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers Sandbostel statt.

28. April- 4. Mai 2003

" Höchstens vier Leute kamen an"
Ehemaliger russischer Kriegsgefangener Dmitry Lomonosov als Gast der Dokumentationsstätte Sandbostel in Deutschland


3. März 2003
Am Dienstag, den 11.3.2003, fand unsere Jahreshauptversammlung in der Gedenkstätte in Bremervörde statt.

28. Januar 2003

"Leben untern dem Hakenkreuz". Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland 1938-1945
Eine Ausstellung von Wolfgang Sellner.
Erster Teil: Deutschland vor 65 Jahren 1938/39.
Die Ausstellung ist in Bremervörde, Großer Platz 4, vom 8. bis zum 23. Februar zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 16-19 Uhr und Samstag und Sonntag 15-18 Uhr.
Die Rede von Dr. Klaus Volland zur Ausstellungseröffnung können Sie hier lesen.
Achtung: Wegen der großen Nachfrage wurde die Ausstellung bis zum 9. März verlängert.

 


18-September-2002
Der niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel besuchte am Montag, dem 18. November, unsere Gedenkstätte in Bremervörde. Lesen Sie dazu bitte diesen Zeitungsartikel der Bremervörder Zeitung.

20-November-2002

Nun hat auch die Gedenkstätte Sandbostel „ihren" Tügel
Bremervörde (khh). Am vergangenen Mittwoch war es so weit. Hocherfreut nahm Dr. Klaus Volland, Leiter der Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel, ein Bild von Tetjus Tügel aus seinem Stalag-Zyklus in Empfang. Sogleich bekam es seinen Ehren-Platz in der Bremervörder Gedenkstätte. Wolfgang Berkefeld als Initiator der Bildübergabe konnte genügend Sponsoren unter den Bremervörder Wirtschaftsunternehmen sowie einigen Privatleuten für den Ankauf des Bildes finden. Ab sofort kann jeder zu den Öffnungzeiten der Gedenkstätte, die über das Kriegsgefangenen und KZ-Auffanglager Sandbostel - zirka zwei Millionen Menschen waren dort in der Nazizeit interniert - informiert, montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr das neue Bild betrachten. Nähere Informationen, auch zur Gedenkstätte, unter Telefon 04761/74 68 58 oder im Internet unter www.dokumentationsstaette-sandbostel.de.

("Bremervörder Anzeiger", 20. November 2002)


 

5 Thesen zu der Fragestellung "Wie können Gedenkstätten in ihrem Umfeld besser verankert werden?"

Was ist Ihre Meinung zu den Thesen von Dr. Klaus Volland? Schicken Sie uns bitte eine E-Mail.

Wer sich intensiver mit der Thematik auseinander gesetzt hat, weiß, wie schwierig unsere Arbeit manchmal ist. Unsere Meinung ist, dass die Umsetzung dieser Thesen in die Praxis uns sicherlich weiter helfen wird .

Dr. Klaus Volland
Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel
Tagung in Leck und Ladelund vom 13. bis 15. September 2002


These l:
Das Geflecht der den historischen Ort der Gedenkstätte heute bestimmenden Interessen muss erkundet und berücksichtigt werden. Dies erfordert direkte (u. U. heikle) Gespräche der Gedenkstätte mit allen Personen und Personengruppen, deren Interessen im Umfeld der Institution berührt werden.

These 2:
Die Gedenkstätte muss Kooperationspartner vielfältiger Art auf lokaler und regionaler Ebene (Kommunen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Vereine, Jugendgruppen, Banken usw.) nutzen bzw. durch interessante Angebote ansprechen.

These 3:
Die Gedenkstätte muss eine aktive Informations- und Aufklärungsarbeit betreiben. Das bedeutet u.a. klare, gesicherte Öffnungszeiten bzw. Ansprechmöglichkeiten, eine intensive Pressearbeit, eine interessante, gut gewartete Homepage, eigene Beiträge zur Forschung bzw. auch die Unterstützung von Forschungs- und Schülerarbeiten zum Themengebiet.

These 4:
Die Gedenkstätte muss ein regelmäßiges, verlässliches Veranstaltungsangebot über`s Jahr machen, aber auch durch ungewöhnliche Veranstaltungen und Projekte (Sonderausstellungen, Musikveranstaltungen, Schüleraustauschfahrten etc.) das Interesse der Menschen in der Region wecken.

These 5:
Nachhaltiges Interesse der Bevölkerung im Umfeld der Gedenkstätte kann vor allem auch durch die Vermittlung der Begegnung mit Zeitzeugen hergestellt werden. Dies gilt insbesondere für Begegnungen mit ehemaligen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen, aber auch für Gesprächsrunden mit älteren Zeitzeugen aus der deutschen Gesellschaft.


Die Tetjus-Tügel-Ausstellung wurde abgebaut und dafür unsere Wanderausstellung wieder aufgestellt.

Zwischen dem Landkreis Rotenburg/Wümme, der Samtgemeinde Selsingen, der Gemeinde Sandbostel, unserem Verein sowie der Kirche finden Gespräche über den Bau einer Dokumentations- und/oder Gedenkstätte in Sandbostel statt. Hier veröffentlichen wir Zeitungsartikel über die Gespräche.

Bis zum 22. September war in der Dokumentations- und Gedenkstätte in Bremervörde, Großer Platz 4 noch die Tetjus-Tügel-Ausstellung "Das Echo der Hölle" zu sehen. Am 22. September fand eine abschließende Matinee statt.Hier ist der Redetext der Begrüßungsansprache von Dr. Klaus Volland.

Die Planungen der archäologischen Untersuchung von Teilen des Lagergeländes wurde vorübergehend aus Zeitmangel eingestellt.

Die Beschriftung einer Tür von ukrainischen Zwangsarbeiterinnen wurde übersetzt. Der ukrainische Botschaftsrat Baltaszhy versucht z.Zt. die Frauen zu finden. Hier ist die Übersetzung.

Unsere Datenbank der Kriegsgefangenen ist im Aufbau und umfasst zur Zeit etwa 1900 Namen ehemaliger Gefangener. Inzwischen wurde auch eine Datenbank unserer Bücher erstellt. Außerdem wird die Digitalisierung unserer Fotos vorbereitet.

 

 

 


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