Joachim Stünker
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Bremervörder Zeitung 6. Juni 2007
Stünker: "Erhalten und transparent machen"
SPD-Bundestagsabgeordneter besichtigt Lager Sandbostel
 
 
  Dr. Klaus Volland (links) führte den SPD-Bundestagsabgeordneten Joachim Stünker (Mitte, vorn) am Montag über das Lagergelände in Sandbostel. Foto: Buse  
 
Von Nora Buse
Sandbostel. „Es hat sich viel getan“: Am Montag hat sich der SPD-Bundestags-abgeordnete Joachim Stünker - zwei Jahre nach seinem letzten Besuch in Sandbostel - über den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen und die Finanzierungspläne zur Errichtung einer Dokumentations-. Gedenk- und Begegnungsstätte auf dem Lagergelände informiert.
Vor etwa zwei Jahren hatte Joachim Stünker das ehemalige Kriegsgefangenenlager Sandbostel zuletzt besichtigt. „In dieser Zeit hat sich hier viel getan. Das Gestrüpp und der Baumbestand sind gewichen. Wie ich sehe, haben die Sanierungsarbeiten an einzelnen Baracken begonnen“, sagte Joachim Stünker. Unter der Leitung von Karl-Heinz Buck, Vorsitzender der Stiftung Lager Sandbostel, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Gedenkstättenvereins, Dr. Klaus Volland, wurde Stünker über das Lagergelände Sandbostel geführt.
„Es ist wichtig, historische Relikte zu erhalten und deutsche Geschichte für die nachfolgenden Generationen transparent zu machen“, so Joachim Stünker. „Für die heranwachsende Generation zählt der persönliche Eindruck.“
Im Anschluss an die Besichtigung des Lagergeländes gewährten Karl-Heinz Buck und Dr. Klaus Volland dem SPD-Bundestagsabgeordneten einen Blick in die künftigen Büroräume des Gedenkstättenvereins. Der Dokumentations- und Gedenkstättenverein Sandbostel wird in das „Haus Altenberg“ auf dem Lagergelände ziehen. „Das Verwaltungsgebäude gehört an den historischen Ort“, erklärte Dr. Klaus Volland, stellvertertender Vorsitzender des Vereins.
Doch die Räume sollen nicht ausschließlich für admininstrative Zwecke genutzt werden: „Jugendgruppen und Schulklassen sollen in den neuen Räumlichkeiten an Projekten arbeiten. Des Weiteren wird sich Projektleiter Andreas Ehresmann in dem Gebäude sein Büro einrichten“, erläuterte der Vorsitzende der Stiftung Lager Sandbostel, Karl-Heinz Buck.
 

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